»EINIG. UNEINIG. Positionen zum Wohnen«

Podiumsdiskussion in der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart am 28. Juli

Die Stuttgarter Weißenhofsiedlung wurde als Teil der 1927 vom Deutschen Werkbund initiierten Ausstellung „Die Wohnung“ in nur 21 Wochen gebaut und eröffnet. Als Mustersiedlung für das Neue Bauen entstanden damals 21 Häuser mit insgesamt 63 Wohnungen.

Auch 90 Jahre später ist das Wohnen eines der zentralen gesellschaftlichen Themen – auch für die Arbeit des Deutschen Werkbundes. Vor allem die Landesverbände Bayern, Berlin und Baden-Württemberg sind intensiv mit diesem Themenkreis befasst.

Am 28. Juli 2017 wurden die verschiedenen aktuellen Werkbund-Positionen zum Wohnen nun unter der Überschrift EINIG.UNEINIG. in den Räumen der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart zur Diskussion gestellt. Auf dem Podium vertreten waren Christian Böhm (dwb Bayern) Prof. Dr. Paul Kahlfeldt (dwb Berlin), Alexander Grünenwald (dwb Baden-Württemberg und BauWohnberatung Karlsruhe) sowie Prof. Dr. Christine Hannemann (Institut für Wohnen und Entwerfen der Universität Stuttgart). Die Einführung und Moderation der kontroversen Diskussion übernahm Prof. Dr. Andreas Schwarting, Lehrgebiet Baugeschichte von der HTWG Konstanz.

Alle Podiumsteilnehmer hatten die Gelegenheit, in einem 5-8 minütigem Statement die eigene Position darzustellen. Bei der anschließenden Diskussion erst unter den PodiumsteilnehmerInnen und anschließend geöffnet für die überwiegend fachkundigen Gäste wurden die sehr unterschiedlichen Ansätze hinterfragt und heiß diskutiert.Eine Dokumentation der Statements ist geplant.

Anschließend gab es Gelegenheit zu einer geführten Besichtigung des Weißenhofmuseums und eines Spaziergangs durch das Quartier.

Das Podium fand statt im Anschluss an die ordentliche Mitgliederversammlung des DWB BW.

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