Haben Sie ein eigenes Anliegen, suchen Gleichgesinnte für ein Wohnprojekt oder haben einen Vorschlag für ein solches, starten Sie doch gleich Ihre eigene Diskussion! Es geht ganz einfach...
Wohnprojekt in Speyer
  • Hallo, ich möchte gern die Plattform hier nutzen, um ein neues Wohnprojekt in oder in der Nähe von Speyer anzustoßen. Ganz kurz zu meiner Person: Ich bin 46 Jahre alt, w., seit 5 Jahren berufsbedingt in Speyer, wo es mir auch ganz gut gefällt.

    Es war von Anfang an mein Wunsch, in einem Mehrgenerationenprojekt zu leben, weil ich mir davon in allen Lebensphasen eine Bereicherung verspreche - nicht nur für das Alter. Daher wünsche ich mir eine wirklich gut durchmischte Gruppe, die das auch so sieht und es einfach spannend findet, sich seine Nachbarn zu suchen und mehr mit ihnen zu tun haben zu wollen als mal einen kurzen Smalltalk. Bisher gibt es sowas hier noch nicht und ich habe nur locker Interessierte gefunden aber noch keine entschlossenen und begeisterten Mitstreiter/innen. Vielleicht gelingt es ja auf diesem Weg. Das wäre klasse.

    Was ich mir vorstelle ist ein Modell, wie es schon an vielen Orten existiert: Abgeschlossenene Wohneinheiten, verschiedene gemeinschaftlich genutzte Einrichtungen (z.B. Gemeinschaftsraum, Garten, Car-sharing Park etc.) ökologisch sinnvoll und nachhaltig, ohne ideologischen Überbau.

    Ich habe verschiedene Ideen, welche Gebäude dafür in Frage kämen:

    • das bisherige Priesterseminar am Germansberg

    • die Erlus-Villa am Rheinufer

    • der Industríehof - das wäre dann schon ein ganzes Quartier und ein Eldorado für kreative Köpfe

    Sicher gibt es noch andere Möglichkeiten. Mir ist jetzt erst mal wichtig, ernsthaft Interessierte aus allen Altersgruppen und in unterschiedlichen Familienständen zu finden. Also meldet euch! Und erzählt anderen davon, die Interesse haben könnten!

  • Hallo Elisa,

    herzlich willkommen im i3-Forum!

    Schön, dass Du Dir für Speyer ein solches Projekt vorgenommen hast. So entstehen nach aller Erfahrung die meinsten Wohnprojekte. Es sind immer noch überwiegend bottom up-Projekte, angestoßen von wenigen engagierten Einzelpersonen, die - zugegeben oft recht mühsam und erst nach längerer Durchhaltestrecke - aber inzwischen immer häufiger auch erfolgreich ins Ziel kommen.

    Wir werden Interessierte auf die von Dir gestartete Diskussion hinweisen, Dir wünschen wir viel Erfolg mit diesem Projektanstoß!

    Herzlichst

    Alexander Grünenwald

  • Hallo Elisa, freudig überrascht und ernsthaft interessiert habe ich Deine Projektvorstellungen gelesen. Ich mache mir schon seit einiger Zeit Gedanken über alternative Wohnformen. Ich bin 62 Jahre, verh. Ich arbeite schon gut 15 Jahre in Speyer, d. h., mir ist die Stadt vertraut und ich denke, wegen ihrer Überschaubarkeit und der Infrastruktur gut geeignet für "Dein Projekt". Ich würde mich gerne an einer weiteren Planung beteiligen, wenn sich diese nicht über Jahre hinzieht. (Ich bin bereits 62J) Auch ich werde Interessierte auf das Projekt hinweisen und wünsche mir eine große Resonanz. Liebe Grüße Ulla

  • Hallo Ulla, herzlich willkommen im i3-Forum!

    Schön zu lesen, dass Elisa mit Ihrem Projektvorschlag für Speyer bei Ulla Resonanz erzeugt hat.

    Ein kleiner Tipp: wenn Ihr - angemeldet - in das kleine quadratische Fensterchen rechts oben bei den Kommentaren anklickt und damit ein gelbes Sternchen erzeugt, wird Euch jeder neue Beitrag dieser Diskussion immer gleich als Email an Eure im Profil bei der Anmeldung hinterlegte Email-Adresse zugeschickt. Das ist sehr praktisch, weil man dann nicht immer ins Forum muss, um nachzusehen, ob sich was getan hat :-)

    Liebe Grüße und weiter viel Erfolg bei der Suche nach MitstreiterInnen!

    Alexander Grünenwald

  • Hallo Elisa, ich denke schon die ganze Zeit über Wohnprojekte nach und bin im Moment an dem Punkt, dass es einfach noch zu wenig Wohnraum für moderne Projekte gibt und habe deshalb heute mal wieder im Internet gestöbert und schreibe sowas zum ersten mal quasi in aller Öffentlichkeit. Nichtsdestotrotz passt deine Idee genau zu dem was ich mir vorstelle. Ich bin 54 und lebe und arbeite im Moment bei den Schwaben. Aber ich will wieder in die Pfalz zurück und wieder in Speyer wohnen. Und all die vielen Jahre Umgang mit Kindern und älteren Menschen sollen auch nicht umsonst gewesen sein. Es war schon immer mein Wunsch mit anderen zu leben und deine Projektidee klingt gut. Ich würde einfach noch gern mehr wissen, Martina

  • Hallo Martina, sei auch Du herzlich willkommen im i3-Forum, nun seid Ihr ja bereits zu dritt mit diesem Anliegen. Ich wünsche Euch weiterhin guten Zuwachs!

    Wir werden versuchen, im nächsten i3-Newsletter auf Euren Ansatz aufmerksam zu machen. Den i3-Newsletter könnt Ihr auf der i3-Seite unter Downloads nachlesen. Der nächste ist bereits in Vorbereitung.

    Viele Grüße Alexander Grünenwald

  • Hallo Alexander, ich hätte noch ein paar Fragen. Wie lange dauert so ein Projekt erfahrungsgemäß von der Idee, wie z. Bsp. Speyer bis zu einer eventuellen Ausführung? Funktioniert die Idee mit Mehrgenerationenwohnen in den anderen Projekten oder ist es wie in meinem Umfeld: ganz viele Frauen zwischen 40 und 60, wenig Männer und Paare sind interessiert, aber keine jüngeren Familien und älteren Menschen? Welche Funktion hast du, Kommentator? Ab wann steigt I3 Community ein? Wenn genügend Leute für eine Idee zusammen kommen oder später? Viele Grüße, Martina

  • Hallo Martina,

    was die Projektdauer betrifft, so dauert das in aller Regel so 3-4 Jahre bis zum möglichen Einzug. Davon 1-2 Jahre Gruppenbildungszeit, Grundstückssuche, Klärung der Inhalte, der Rechtsform etc. Sind Grundstück / Objekt gefunden und genügend Mitstreiter vorhanden, dass die Planung beauftragt werden kann, sollte mit einer Planungszeit (Mitgestaltung der Gruppe!) und Bauzeit von jeweils 1 weiteren Jahr gerechnet werden.

    Was das Mehrgenerationenwohnen betrifft, so sind ja auch bei Projekten im Altersbereich 40-60 Jahre schon 2 Generationen zusammen..., hinzu kommen gerne auch alleinstehende Personen, Alleinerziehende z.B., für die das gemeinschaftliche Wohnen viele Vorteile bietet. Dass sich Frauen mehr um das Anliegen gemeinschaftlichen Wohnens kümmern, ist eine Tatsache, die mehrere Gründe hat, ich will das nicht näher ausführen. Familien mit Kindern sind tatsächlich eher in den "Baugruppen-Projekten" vorherrschend, aber z.B. bei der i3-Community in Wiesloch (Wohnhof Atrium) z.B. sogar der überwiegende Teil der dortigen Baugemeinschaft. Hier muss jede Projektgruppe ein eigenes Suchbild entwickeln, allerdings wäre anzuraten, dass nicht alle "gleichaltrig" starten, dann stehen irgend wann alle geleichzeitig möglicherweise vor der Tatsache, ohne jüngere alle Angelegenheiten nicht mehr geregelt zu bekommen, und dann will natürlich auch niemand Jüngeres mehr dazukommen, was nur verständlich ist.

    Die BauWohnberatung kann zu jedem Zeitpunkt einsteigen mit den jeweils gewünschten Unterstützungen, am Anfang wohl eher punktuell, sobald sich ein Grundstück / Gebäude gefunden hat, eher auf Basis einer pauschalen Projektbegleitung.

    Ich hoffe, das reicht an Informationen für den Anfang?

    Viele Grüße Alexander Grünenwald

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